Buntmetall

Nach klassischer Lehrmeinung in der Werkstoffkunde ist der (inzwischen veraltete) Begriff Buntmetall ausschließlich für Schwermetalle auf Kupferbasis anzuwenden und schließt andere Nichteisenmetalle, wie zum Beispiel Antimon, Zink und Zinn, die früher auch als "Weißmetall" bezeichnet wurden, aus. (Analog wurden Eisenwerkstoffe früher auch als "Schwarzmetall") bezeichnet.

Herkunft des Namens "Buntmetall" :Wahrscheinlich Ableitung vom lateinischen "punctus", was dem Sinne nach "hineinstechen" heißt. Es ist denkbar, dass der für die Kupfermetallurgie charakteristische Vorgang des Polens der Schmelze zur Desoxidation (früher mittels Hineinstechen und Umrühren mit Holzstangen) begriffsbildend war.